Trockenkammern in der Seifenfabrik Peter Ney in Aachen um die Jahrhundertwende.
Seife
Am 18. Juni 1998 fand in den Räumen der ehemaligen "Aachener Chemischen Werke für die Textilindustrie GmbH" in der Rathausstr. 10 in Aachen-Laurensberg der Gesprächskreis "Seife" statt.
Die ehemalige Besitzerin und Betreiberin sowie Mitarbeiter des ehemaligen Chemie-Unternehmens gaben Auskunft über einen ehemals bedeutenden Wirtschaftszweig der Aachener Industrie, über seine historischen, technischen und sozialen Zusammenhänge. Nach einer Besichtung des Gebäudes unter Führung des heutigen Besitzers und des früheren Betriebsleiters führte der Landeskonservator Lutz-Henning Meyer vom Rheinischen Denkmalsamt anhand alter Fotografien der Aachener Seifenfabrik Ney in das Thema "Seifenfabrikation" ein. Unter der Moderation von Norbert Gilson entwickelte sich zwischen Besuchern und ehemaligen Mitarbeitern bald ein reges Gespräch nicht allein zu Geschichte und Problematik der Seifenproduktion, sondern auch zu den Verknüpfungen der Aachener Chemischen Werke zur Textil- und Glasindustrie.
Auf der gut besuchten Veranstaltung erklärten die jetzigen
Besitzer das neue Nutzungskonzept dieser ehemaligen Chemiefabrik im
Zentrum des Aachener Stadtteils Laurensberg. Neben den Büros
der ISAtec GmbH werden in dem Gebäude Arztpraxen, ein
Jugendzentrum und ein Restaurant mit "leichter mediterraner
Küche" entstehen. Eine Weinhandlung ist bereits jetzt in das
Gebäude eingezogen, das bis September zwar
großzügig, aber entsprechend den Vorgaben des
Denkmalsschutzes umgebaut wird.

(Photo: Stadtarchiv Aachen)

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