Nadelarbeiter wäscht Nadeln. Im Hintergrund drehbare, mit Sand und Sägemehl gefüllte Holztrommeln zum Trocknen und Polieren der Nadeln.
Nadel
Der erste vom Verein veranstaltete Gesprächskreis fand am 14. Juni 1994 zum Thema "Nadelindustrie" statt. Hauptreferent bei der Veranstaltung in der "Villa Lynen" in Stolberg war der damalige Leiter "Forschung und Entwicklung" bei der Rhein-Nadel Maschinennadel GmbH Aachen, Horst Lange.

© Museum Zinkhütter Hof, Stolberg
Die Geschichte der Nadelfabrikation ist eines der Schwerpunkthemen des 1996 eröffneten Industriemuseums "Zinkhütter Hof" in Stolberg. Das Museum dokumentiert sowohl die vor- als auch frühindustrielle Nadelproduktion. Nahezu sämtliche Exponate stammen aus (ehemaligen) Nadelfabriken der Aachener Region.
Die Aachener Region gilt als ein bedeutendes, und heute als das letzte Zentrum deutscher Nadelproduktion. "Aachener Nadeln" waren nicht nur im Inland, sondern weltweit gefragt. Im Museum dokumentieren Maschinen und Werkzeuge die einzelnen Arbeitsschritte vom Draht bis zur Kontrolle mit dem "Klenkes" des fertigen Produkts. Darüber hinaus wird die Vielfältigkeit und Komplexität der Nadel für die unterschiedlichen Anforderungen der Textilindustrie gezeigt.
Das in einer ehemaligen Glashütte aus den 1830er Jahren beheimatete Museum ist zugleich Industriemuseum und multifunktionaler Veranstaltungsort.

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