Glashüttenarbeit
Sonderausstellung Glashüttenarbeit:
Grafiken, Postkarten und Fotos
zeigen "Höllenarbeit".
vom 18.3. bis 01.07.2007
Anhand von 80 Exponaten, vorw. Graphiken, Photographien und
Postkarten aus der Sammlung des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), zeigt die Ausstellung wirtschafts-, sozial-
und technikgeschichtliche Aspekte aus drei Jahrhunderten
Glasproduktion in Deutschland. Herstellungstechniken,
Arbeitsschritte, Qualitätsanforderungen, Mechanisierung sowie
die Arbeitsbedingungen in der Branche stehen im Vordergrund. So
zeigt etwa der Holzstich "Manufacture of Glass Bottles" von 1869,
wie halbwüchsige Jungen die fertig geblasenen Glasprodukte auf
langen Gabeln in Kühlöfen eintragen. Haltung und
Gesichtszüge dieser jugendlichen Arbeiter spiegeln Anstrengung
und Erschöpfung wider.
Historische Ansichtskarten dokumentieren traditionsreiche
Glasfabriken in Jena und Dresden, Weißwasser in der
Oberlausitz und Oberschreiberhau im Riesengebirge. Zu sehen sind
aber auch Karten aus Nordrein-Westfalen, zum Beispiel aus
Oberhausen, Witten und Wickede an der Ruhr. Berücksichtigt
werden zudem "Weserglashütten" in Obernkirchen,
Porta-Westfalica und Gernheim bei Minden.
Zur Ausstellung erschien ein umfangreicher, reich bebildeter
Begleitband (Glashüttenarbeit, Hg. Thomas Parent und Georg
Goes, Essen/Klartext-Verlag, 19.80 €). Das Projekt wurde
durch den Austauschfonds Ost-West der Kulturstiftung des Bundes
großzügig gefördert.
Dienstag-Freitag: 14.00-17.00 Uhr
Samstag: 14.00-18.00 Uhr
Sonntag: 10.00-18.00 Uhr
Montags geschlossen
(Quelle: Museum Zinkhütter Hof)

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